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Château du Haut-Koenigsbourg

Château du Haut-Koenigsbourg

Tagesbusreise mit Robert Saner Carreisen

Die Hohkönigsburg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war Zeitzeuge mehrerer Jahrhunderte innereuropäischer Auseinandersetzungen und Rivalitäten zwischen Lehnsherren, Königen und Kaisern. Die Existenz einer von den Hohenstaufen erbauten Burg ist seit dem Jahre 1147 urkundlich bekannt. Die damals Castrum Estuphin genannte Burg bietet aus fast 800 Metern Höhe einen perfekten Blick über die Rheinebene mit den Hauptverkehrswegen der Region. Trotz der umfassenden Befestigungsarbeiten um 1500 überwindet die schwedische Artillerie die Hohkönigsburg während des Dreißigjährigen Kriegs. 1633 wird die Burg belagert, geplündert und schliesslich abgebrannt. Danach steht sie nahezu zwei Jahrhunderte lang leer. 1882 erstellt der Architekt Winkler Entwürfe für eine ehrgeizige Restaurierung. Nach der Annexion des Elsass durch Deutschland im Jahr 1871 schenkt die Stadt Sélestat im Jahre 1899 die noch immer majestätische Ruine dem Kaiser Wilhelm II. Das Ziel Wilhelm II. ist nicht, die Burg als kaiserliche Residenz zu restaurieren, sondern sie als Museum des deutschen Rittertums und Mittelalters zu eröffnen. Der Ehrgeiz des Kaisers ist gross, er will in Stein meisseln, dass das Elsass immer ein deutsches Land gewesen sei und es auch bleiben wird. 1904 wird der Hohkönigsburgverein gegründet. Sein Ziel ist, die nötigen Mittel aufzubringen, um die Burg originalgetreu einzurichten. Am 13. Mai 1908 nehmen Kaiser Wilhelm II. und offizielle Gäste an der Einweihung teil. Nach dem ersten Weltkrieg wird, gemäss des Versailler Vertrags von 1919, die Hohkönigsburg Eigentum der Republik Frankreich und erhält den Status eines staatlichen Schlosses. Im Laufe des 20. Jahrhunderts steht, in den Wirren der deutsch-französischen Beziehungen, die Restauration des Kulturdenkmals im Mittelpunkt der Kontroversen. Nach den zwei Weltkriegen wird die restaurierte Hohkönigsburg langsam akzeptiert und 1993 durch Frankreich unter Denkmalschutz gestellt. Lassen Sie sich bei einer Führung durch das Château auf das Hin und Her ihrer Geschichte ein.

Datum: Donnerstag, 15. Oktober 2020
Abfahrt
- 08.15 Uhr Basel, Hotel HYPERION Messeplatz nach F-Orschwiller
Programm
- 10.00 Uhr (ca.) Ankunft. Fussweg zum Eingang des Château Haut-Koenigsbourg
- 10.30 Uhr Führung durch das Château
- 11.30 Uhr Fussweg zurück zum Parkplatz und kurze Fahrt zum Restaurant
- 12.15 Uhr Mittagessen im Jeannala Restaurant in Orschwiller. Menu: Entrecôte vom Grill, Salat und Pommes frites, Coupe Glacé mit zwei Kugeln
- 14.00 Uhr Kurze Fahrt ins schöne Weindorf Kintzheim, individueller Aufenthalt
- 15.30 Uhr (ca.) Rückfahrt nach Basel
- 17.00 Uhr (ca.) Ankunft in Basel, Hotel Hyperion, Messeplatz
Kosten: Pro Person CHF 40.--. Der Anlass wird von der PVR subventioniert. Der Normalpreis beträgt CHF 82.--. Partnerinnen und Partner können teilnehmen und bezahlen den vollen Preis.
Inbegriffen: Busfahrt gemäss Route, Führung im Château Haut Koenigsbourg, 3-Gang-Mittagessen
Nicht inbegriffen: Sämtliche Getränke
Wichtige Hinweise: ID oder Pass, gutes Schuhwerk, Euros für die Bezahlung der Getränke
Mindestteilnehmerzahl: 30
Maximale Teilnehmerzahl: 49

Anmeldung bitte bis Freitag, 11. September 2020

Bitte beachten: Diese Reise wird wegen des begrenzten Platzangebots wahrscheinlich rasch ausgebucht sein. Deswegen können wir, genügend Teilnehmende vorausgesetzt, den Ausflug am Donnerstag, 22. Oktober 2020 wiederholen. Falls Ihnen beide Daten, 15. und 22. Oktober passen, so bitten wir Sie, dies bei der Anmeldung anzugeben. Natürlich können Sie sich auch für nur eines der beiden Daten entscheiden.
Auch für die zweite Reise gilt die Mindestteilnehmerzahl 30, die maximale Teilnehmerzahl 49.

Die Bestätigung erfolgt nach Anmeldeschluss und wird zusammen mit dem Einzahlungsschein zugesandt. Notfallmässige Abmeldungen werden bis 7 Tage vor der Reise akzeptiert. Später erfolgte Abmeldungen müssen verrechnet werden.

Fotos: Tobias Helfrich Wikimedia Commons, Daniel R. Duhamel, Rolf Kranz Wikimedia Commons